Handyschalen
(T/Mould-Studie)
Die Aufgabe:
Mobiltelefone bestehen in der Regel aus mehreren Gehäuse-Bauteilen. Wenn diese aus dem gleichen Material gespritzt werden, ist die kombinierte Produktion in einem Tandemwerkzeug wirtschaftlich äußerst sinnvoll.
Die Lösung:
Ein 2+2-fach-Werkzeug produziert innerhalb von 12 Sekunden zwei Oberteile und zwei Unterteile (also vier Teile für zwei Mobiltelefone) in zwei alternierenden Trennebenen. Damit können innerhalb einer Stunde die Bauteile für 600 Handygehäuse ausgebracht werden.
Das Ergebnis:
Der Handymarkt ist und bleibt in Bewegung. Hohe Stückzahlen reduzieren die Produktionskosten. Insofern ist das Tandemwerkzeugkonzeptes unter dem Gesichtspunkt der erheblichen Ausstoßsteigerung für diese Produkte sehr interessant.
Bei diesem Studienwerkzeug wurde eine LED-Anzeige an einem Tandemwerkzeug angebracht. Damit kann der Bediener der Maschine die Position der Verriegelungen bequem überwachen.
Hinweis: Freigaben zur öffentlichen Präsentation in der Mobiltelefon-Branche sind nicht denkbar, daher beruhen die beschriebenen Ergebnisse auf ein Studienwerkzeug, das T/Mould allein zu Vorführwerkzwecken gebaut hat.
Projektdaten
Tandemwerkzeug 2+2-fach für Ober- und Unterteil einer Handyschale
| Material | PC ABS |
| Wandstärke | 1 mm |
| Bauteilgröße | Oberteil: ca. 100 × 49 × 10 mm³, Unterteil: ca. 100 × 49 × 5 mm³ |
| Bauteilgewicht | Oberteil: 3,9 g, Unterteil: 4,2 g |
| Spritzgießmaschine | Dongshin PRO MC 170 t |
| Zykluszeit | ca. 12 Sekunden |
| Einsatzgebiet | Demonstration des Vorteils von Tandemwerkzeugen bei Schnellläufern |
| Besonderheiten | LED-Anzeige zum Stand der Verriegelungen |










